George Eliot oder der Griff zum Pseudonym

Dass Schriftstellerinnen und Schriftsteller unter falschem Namen schreiben, ist nichts Ungewöhnliches: Ob als literarisches Experiment, Schutz gegen Repressionen oder zur Emanzipation. Im besonderen Maße gilt dies für die englische Schriftstellerin George Eliot, die ursprünglich Mary Anne Evans hieß. Sie wählte bewusst einen männlichen Namen, um nicht als ›Frauenschriftstellerin‹ abgestempelt zu werden. 150 Jahre nach dem Erscheinen ihres Meisterromans »Daniel Deronda« blickt Hugo Bergham im aktuellen Beitrag für das Dittrich Magazin auf diese literarische Maskerade – und erklärt, was sich hinter dem Pseudonym der Autorin wirklich verbarg. Weiterlesen.

Das wichtigste Buch über KI ist kein Technikbuch

Die Autorin und Übersetzerin Claudia Hamm präsentiert 24 Autorinnen und Autorinnen (Tech-Unternehmen, Literatur und Übersetzung, Philosophie, Neurologie, Medienwissenschaften u.v.m.) in dem bei Dittrich erschienenen Essayband »Gott spielen. Wie Chatbots und KI Sprache, Denken und Handeln automatisieren«, die nicht nur untersuchen, was generative KI kann und welche Gefahren von ihrem Missbrauch durch Tech-Konzerne und autoritäre Regierungen ausgehen, sondern auch, was sie mit unserem Verständnis von Sprache, Verantwortung und Freiheit macht: Was geschieht mit Gesellschaften, wenn Denken und Sprache automatisiert werden? Worum geht es in dem Band genau? Was macht ihn so lesenswert? Weiterlesen.