Unsere Autoren, der Soziologe Prof. Dr. Michael Corsten und der Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Volker Schubert, haben im Dittrich Verlag das spannende Sachbuch »Die Schnulze. Warum wir sie trotzdem lieben. Erkundungen an den Grenzen des Geschmacks« herausgegeben. Im aktuellen Magazinbeitrag kommen sie auf dieses popmusikalische Phänomen zurück, loten aber dieses Mal die Relevanz des Themas Arbeit in der populären Musik aus.
Der Text erschien erstmals in: »Arbeit. Was wir müssen, was wir wollen, was wir tun«, in: Akzente. Zeitschrift für Literatur, 73. Jg., Heft 1/2026.

»She works hard for the money« –
Notiz über das Populäre am Unpopulären
von Michael Corsten und Volker Schubert
Arbeit ist wichtiger Bestandteil unseres Lebens, wir nehmen sie ernst und sie kann uns im Leben Sinn und Wert geben. Dennoch war schon in den 1920er Jahren die Experten-Meinung zur Arbeit skeptisch. So hieß es 1923 in einem Eintrag zum »Handwörterbuch der Staatswissenschaft«: »Es unterliegt keinem Zweifel, daß ein großer Teil aller Arbeit in der modernen Gesellschaftswirtschaft seinem Wesen nach nicht mehr im Stande ist, besondere Arbeitsfreude auszulösen«.
Arbeit ist nichts, was sich groß herausstellen, feiern, oder mit Gefühlen, gar Sehnsucht verknüpfen ließe. Was selbstverständlich zu unserem Alltag dazugehört und unser Leben zu großen Teilen füllt, wird nur selten und wenn dann nur in ihren Ausnahmeerscheinungen Thema der Populären Kultur. Spielfilme, Serien oder Clips, die im Fernsehen und Internet das Leben der Menschen vorführen oder als Musikvideo auf YouTube oder Vimeo aufgreifen, handeln nicht von Arbeit, die wir aus unserem Alltag kennen. Arbeit in der profanen Form scheint nicht unterhaltsam, weder spannend noch lustig. Arbeit fällt schwer, Popkultur macht’s leicht.
Das bestätigt ein kurzer Blick in die TV-Serienwelten. Dort wird seit Jahrzehnten an »Tatorten« und im »Polizeiruf« die außergewöhnliche Ermittlungsarbeit von Kommissar:innen oder von Hobby-Detektiv:innen vorgeführt, oder in Krimikomödien wie »Wilsberg« »Adelheid und ihre Mörder« oder »Alles Klara« mittlerweile persifliert. Aber in diesen Formaten interessiert sich die Handlung mittlerweile mehr für die Zusammenarbeit der Ermittelnden als Team oder als befreundete Kolleginnen, oder für ihre Beziehungen und privaten Nöte. In »Jenseits der Spree« darf Jürgen Vogel als alleinerziehender Fernsehkommissar sich vorwiegend um das Wohl seiner drei Fernsehtöchter sorgen, und dem Fernsehpublikum allerlei Lebensweisheit anbieten. Beziehungsstress geht im Pop immer, aber Arbeitsalltag zu zeigen ist verpönt.
Oder Arbeitswelten mutieren auf »Traumschiffen«, »Hotels« oder »Ferienhöfen« zu idyllisch-harmonischen Gegenwelten. Ärzte oder Bergretter brillieren durch außergewöhnliche Taten in der Not. Das gewöhnliche, mühselige und langwierige Andauern der Arbeit dagegen passt nicht zum Zeitrhythmus der Unterhaltung, die nicht Konzentration und Geduld herausfordern darf, sondern ablenken und vergnügen, Heiterkeit und Schwung vermitteln soll. Allenfalls kann das Peinliche, der leid- und schmerzvolle Gehalt der Arbeit, in komischen Formen auftreten, neuerlich in Mockumentaries wie in der Bürowelt von »Stromberg« oder als Potpourri von unangenehmen und beschämenden Missgeschicken im Arbeitsalltag wie in der Supermarktserie »Die Discounter«. Karikatur und Parodie der Arbeit haben schon seit dem Slapstickfilm in der populären Kultur Tradition. Offenbar bedarf es der Distanzen, wie sie sich mit exotischen Schauplätzen, ungewöhnlichen Berufen oder dem Lachen oder dem Verlachen ergeben, damit Arbeit Interesse zu wecken vermag. Um populär sein zu können, muss Arbeit anders als Arbeit sein. Oft wird dies ideologiekritisch als Flucht aus dem Alltag gebrandmarkt. Aber vielleicht ist der Arbeitsalltag einfach nicht interessant genug. Wie in Unterhaltungskontexten mit Arbeit umgegangen wird, lässt sich auch an einigen Beispielen aus der populären Musik zeigen.
Distanz ist hier ebenfalls gefragt. Wenn der Rahmen exotisch genug ist, können Lieder, die große Gefühle wie Sehnsucht ausstellen, feiern und zu einem kurzen, flüchtigen Genuss anbieten, Arbeit ansprechen. »Dark people work on the Mississippi«, so beginnt »Ol‘ Man River« (1927). Die »Capri-Fischer« (1943) »legen im weiten Bogen die Netze aus«. Bisweilen wird der Arbeitsalltag als Hintergrund genutzt, vor dem sich der sehnsüchtige Aufschwung umso deutlicher abheben kann. Das muss nicht die Arbeit direkt sein; ein paar Hinweise auf den Gefängnisalltag tun es auch. Ein schon klassisches Beispiel dafür ist das vielfach interpretierte Traditional »The Midnight Special«. Die auftrumpfende Sehnsucht kann den beruflichen Kontext unsichtbar machen oder ihn zumindest romantisieren: »Ein Schiff wird kommen« (1960). Aber nicht immer muss Arbeit – wie hier die Prostitution – verschämt im Hintergrund gehalten werden, wenn sie mit Sehnsucht verknüpft wird. Seeleute sind bekanntlich mit ihrem Beruf verheiratet: »Seemann, lass das Träumen«, empfiehlt Lolita schon 1959, »denke nicht an mich«, denn »Deine Liebe ist dein Schiff / Deine Sehnsucht ist die Ferne«. Wie in vielen anderen Seemannsliedern ist von der Arbeit selbst nicht mehr die Rede. Seefahrt wird vielmehr zu einer Metapher für das Leben insgesamt, das immer da ist, wo man sich gerade nicht befindet oder eben woanders ist. »Fährt ein weißes Schiff nach Hongkong« meinte Freddy Quinn 1959 dazu, »hab‘ ich Sehnsucht nach der Ferne. / Aber dann in weiter Ferne / Hab‘ ich Sehnsucht nach zu Haus.«
Auch der Kapitän der Landstraße findet in der Heimat kein Glück. »Er ist ein Kerl, ein ganzer Mann, / und sein Zuhause ist die Autobahn«, besingt Gunter Gabriel 1973 den harten Arbeiter am Steuer – »seine Hände sind aus Eisen, immer dann, wenn er sein Lenkrad hält« und dessen Ehe an seiner dauernden Abwesenheit (»immer Hamburg – Lissabon«) scheitert. Die Countryband Truck Stop verbindet die große Sehnsucht nach dem Aufbruch mit der kleinen Sehnsucht des Fernfahrers, wenn sie dessen bescheidenen Wunsch intonieren: »Ich möcht so gern Dave Dudley hörn« (1977), nicht ohne an Gabriel zu erinnern (»hier spricht Gunter G.«). Dave Dudley ist übrigens einer der Country Musiker, die sich sarkastisch, aber nicht ohne Freiheitspathos mit der Arbeit als Fernfahrer befassen (»Six Days on the Road«, 1963).
Gabriel gehört zu den wenigen, die im Song die Arbeit und selbst Arbeitsunfälle nicht ausklammern. Dass er damit populär werden kann, hat damit zu tun, dass es ihm gelingt, verschiedene Bilder aus unterschiedlichen kulturellen Traditionen übereinander zu blenden. »Intercity Linie Nr. 4« (1976) berichtet dramatisch vom Bau eines Teilstücks der Eisenbahnlinie und ruft dabei Narrative, Metaphern, Rhythmus und Sound der Westernfilme auf. Zudem erinnert die Beschreibung der harten und entbehrungsreichen Tätigkeit an das Pathos alter Arbeitslieder. »Getränkt mit unserm Schweiß / ist jeder Meter Gleis.«
Rock, von dem es heißt, er stehe fester im Leben als der Schlager, hat auch nicht viel zur Arbeit zu sagen: »It’s been a hard day’s night« (The Beatles, 1964) oder »I’m a working man in my prime / Cleanin‘ window«. (Van Morrison, 1982). Arbeit ist hier nur Mittel, um den eigentlichen Interessen nachgehen zu können: »blowing saxophone on the weekend«. Skepsis kann mitschwingen: »When I’m home / Everything seems to be right«. Wenn überhaupt, wird die Arbeit aber von außen betrachtet, wie bei »Salt of the Earth« oder »Factory Girl« (beide 1968) von den Rolling Stones oder »Working Class Hero« (1970) von John Lennon.
Bereits in den 1970er Jahren hat sich die Schauspielerin, Moderatorin und Sängerin Johanna von Koczian am Verhältnis von Arbeit und Haushalt abgearbeitet. Am bekanntesten ist das 1977 erschienene Stück »Das bisschen Haushalt«, in dem die in wörtlicher Rede vorgeführte, geringschätzende Sicht des Mannes auf die Hausarbeit der Frau parodiert wird. Die Arbeit der Frau hatte von Koczian schon 1974 in dem Lied »Keinen Pfennig« – ebenfalls aus männlicher Sicht, nur hier des Sohnes – aufgerufen. In dem Stück listet der Junge buchhalterisch auf, was er alles im Haushalt geleistet hat, und fordert dafür entsprechende Entlohnung ein. Daraufhin zählt die Songperson all die Taten auf, die sie in der Mutterrolle dem Sohn geopfert hat, ohne dafür je einen Pfennig verlangt zu haben. Der Song beginnt wie eine Anekdote und geht dann in einen außerordentlich sentimentalen Schlusspart über. Ein drittes Stück, das in diese Linie von Liedern über die Hausarbeit passt, stammt aus 1979 mit dem Titel »Karl, gib‘ mir mal den Hammer rüber«, in dem ein tollpatschiger Ehemann beschrieben wird, der unverdrossen an seinen Vorurteilen über handwerklich unbegabte Frauen festhält. Von Koczians Songs können als öffentliche Aushandlungen über den Wert der weiblichen Hausarbeit gelesen werden, aber sie verlangen primär moralische Anerkennung und damit Bestätigung für die mit der Geschlechterrolle der Frau verbundenen Arbeit, wobei unklar bleibt, ob es sich um Arbeit oder um einen intrinsisch zu wertenden Liebesdienst handelt. Denn insbesondere in »Keinen Pfennig« wäre es im Rahmen der moralischen Opferökonomie falsch, Geld für die häuslichen Liebesdienste zu verlangen. Verklärt wird ihr innerer Wert, der Beachtung und Anerkennung verdient.
Überhaupt scheint das Thema in der populären Musik einen Zeitindex zu haben. Während Arbeit in der 1970ern schon häufiger vorkommt, finden sich in den 1980ern eine ganze Reihe von Songs, die sich der Arbeit annehmen, insbesondere den moralischen Verdiensten, die Menschen durch die Leistung von Arbeit zusteht. Wie Johanna von Koczian verlangt Donna Summer 1983 in »She works hard for the money« Respekt für eine namenlose Frau, die von »nine to five« ihren Job macht, aber dafür wenig Lohn und Anerkennung bekommt. Sie soll wenigstens anständig behandelt werden (»treat her right«). Das Motiv »Nine to Five« taucht im gleichnamigen Titel von Dolly Parton von 1980 auf, in dem sie in der Ich-Perspektive das Arbeitsleid beschreibt, das sie niederdrückt, in dem sie kaum über die Runden kommt (»barely gettin‘ by«) und mehr geben muss als sie zurückbekommt.
In den 1980ern finden wir zudem Parodien über die Glorifizierung und Lobpreisung der Arbeit. In dem fröhlich-sarkastischen »Bruttosozialprodukt« der deutschen Band Geier Sturzflug wird der Slogan »Jetzt wird wieder in Hände gespuckt«, der mit der Esso-Werbung »Packen wir’s an« spielt, zur Karikatur der Arbeitsmentalität der Wohlstands- und Wachstumsgesellschaft; ähnlich der ebenso aus der Neuen Deutschen Welle stammende Song »Ein Jahr« von Fehlfarben, in dem stakkatoartig Phrasen aneinandergereiht werden, die aus Titelzeilen von Zeitungsartikeln stammen (»Keine Atempause – Geschichte wird gemacht – es geht voran«).
Glorifizierung wie Karikatur bleiben der Arbeit jedoch äußerlich. Sie reden über Arbeit, ohne sie als Tun konkret oder ›dicht‹ zu beschreiben. Wenn die Agit-Pop-Gruppe »Floh de Cologne« im Stück »Sei ruhig, Fließbandbaby« (1969) einen anhand eines Dialogs zwischen einer renitenten Angestelltenstimme und einem befehlenden Chefsprech parodiert, dann lediglich in fetzenartig hingeworfenen Rollenklischees: »Ich will aber nicht immer das Gleiche tun. – Sei ruhig, Fließbandbaby! Familie gründen! – Ich will aber nicht immer arbeiten gehn und Haushalt machen. – Sei ruhig, Fließbandbaby! Auto kaufen!«
Blicken wir weiter in die 1990er und 2000er Jahre, dann findet sich das Thema Arbeit kaum noch. Abgesehen davon, dass in der Regel neun von zehn Nummer-Eins-Hits von der Liebe handeln, kommt Arbeit nur noch vermittelt über Lebenshaltungen und Konsumstile vor, wie im Song »Hero« (Mariah Carey, 1992, gespiegelt in »Anti-Hero« von Taylor Swift, 2022). Während hier die Möglichkeit außergewöhnlicher Subjektivität im normalen Alltag allenfalls angerissen wird, rückt das Thema Lebensstil im Rap und der HipHop-Musik seit »The Message« (Grandmaster Flash) stärker in den Fokus, verblasst aber in den unzähligen Party-Life-Style-Stücken seit »This is how we do« (Montell Jordan, 1994) oder »Gangsta’s Paradise« (Coolio, 1995).
Dass ein solcher Lebensstil, der den Bezug zur Arbeit verloren hat, kostspielig ist, bemerken Destiny’s Child in dem Song »Bills, Bills, Bills«, in dem ein männlich zu lesendes Gegenüber sich zunächst aufmerksam und interessiert gegenüber der weiblich zu lesenden Songperson verhält, sie später aber mit immer mehr ›Rechnungen‹ überhäuft, die sie begleichen soll.
Es ist bemerkenswert, wie in den 1970ern und 1980ern die Arbeit als Haltung (Ethos) moralisiert und aufgewertet wurde, ohne über Geld zu sprechen, während in den 1990ern die »battle of sexes« recht ernüchtert darüber ausgetragen wird, wer die Rechnung zahlt. Woher das Geld kommt, interessiert keinen.
Das bleibt so in den ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts. Es wird weiterhin gestritten über Lebenshaltungen, vor allem im Rap. Legendär ist der ›Beef‹ zwischen Drake und Kendrick Lamar. So ruft etwa Drake in dem Stück »Started from the bottom« das Narrativ vom Tellerwäscher zum Millionär auf und überträgt es auf die Musikszene und die eigene Karriere. Nur am Rande und in Umrissen wird dabei das konkrete Tun und die damit verbundene Arbeit beschrieben, etwa: »I was tryna get it on my own, workin‘ all night, traffic on the way home, and my uncle calling me like, »›Where ya at?‹«.
Der Streit um die richtige Haltung ist im deutschen Rap angekommen. So versuchen Nina Chuba und Chapo102 im Jahr 2023 im Stück »Ich hass dich« mit persiflierenden Rap-Zeilen die Bodenlosigkeit und Verlogenheit einer Life-Style-Elite zu entlarven: »Fünfundsiebzig-Stunden-Job und nebenbei noch Wale retten«.
Selbstverständlich gibt es den überhöhenden Blick auf die Arbeit, auf deren Sinn und Wert. So glaubt ein Verfasser 1895 in Meyers Enzyklopädie, dass die Arbeit »auch einen wohlthätigen Einfluß auf den Menschen selbst« ausübe, »indem sie als Mittel der Vervollkommnung, Stählung und Abhärtung des Körpers (…) oder »geistig-sittlicher Veredelung« diene. Verträgt das Öde die Ode? Die Band »Wir sind Helden« hat 2007 auf dem Album »Soundso« in ihrer »(Ode) An die Arbeit« ironisch damit experimentiert: »Generell alles, was Spaß macht: / Keine Arbeit / Generell was man im Gras macht: / Keine Arbeit.« Ist Arbeit kein Thema in der Popmusik, weil sie heute zumeist der Notwendigkeit des Erwerbs und den damit verbundenen Zwängen und Entfremdungserscheinungen unterliegt, wie schon der junge Marx glaubte? Oder hat es mit der Stilisierung unserer Kultur zur populären Kultur der Vergnüglichkeit zu tun, dass alles Unvergnügliche, Gleichmütige, Langwierige, Sich-Wiederholende, Gewöhnliche und Alltägliche uns als zu wenig erscheint; oder ist es das Begehren nach mehr Jouissance (Slavoj Žižek), das die Arbeit so unbeliebt macht; dass man:frau »lieber im Bett bleibt« (Nena) als zur Arbeit zu wollen, oder den Abend nach dem Arbeitstag als »Feierabend« feiert und sogar besingt (Peter Alexander 1977)?
Womöglich ist unsere Suche nach der Arbeit im Popsong auch deshalb müßig, weil wir sie in Text und Musik identifizieren wollen. Übrig bleiben Schablonen. Gleichwohl finden sich Songs, die im überhaupt nicht von Arbeit reden, sich aber rhythmisch und prosodisch, also mimetisch der Arbeit nähern, wie etwa in »Mambo« von Herbert Grönemeyer auf der LP »Bochum« (… wer bei der Stadt nicht an Arbeit denkt?) Treibende Rhythmik und panisch-hektisches Nuschel-Gestammel von Grönemeyer, der als Songperson an der zur Arbeit ausartenden Parkplatzsuche verzweifelt. Ebenso scheint das atemlose Schwatzen im Hiphop oder die Selbst-Optimierung für »Bauch-Beine-Po« (Shirin David, 2024) deutlich näher an der Arbeit als die souveräne Ironie der »Helden«: »Und der den Stein da auf den Berg rollt: / Der hat Arbeit / Wer sein Bein hebt, übern Berg tollt: / Keine Arbeit.«
Michael Corsten ist Professor für Soziologie an der Universität Hildesheim. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Lebenslaufsoziologie, Kultursoziologie und soziologische Theorien. Auswahl Publikationen: Lebenslauf und Sozialisation (VS Springer 2020); Praxis. Ausüben. Begreifen, (Velbrück Wissenschaft 2021; als Herausgeber); »Tod und Schnulze«, in: Jahrbuch Tod und Gesellschaft (Juventa 2025, zusammen mit Volker Schubert).
Volker Schubert war Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Hildesheim. Zuvor lehrte er Deutsche Sprache und Literatur an der Universität Kumamoto (Japan) und Pädagogik an den Universitäten Mainz und Marburg. Arbeitsgebiete: Theorie der Erziehung, Vergleichende Erziehungswissenschaft (Schwerpunkt Ostasien und Ozeanien) und Ästhetische Erziehung. Auswahl Publikationen: Der Pädagoge als Ingenieur (Beltz Juventa 2019); Alles kann besser werden, außer dem Menschen. Anthropologie und Pädagogik bei Bertolt Brecht (Velbrück Wissenschaft 2025).

Michael Corsten und Volker Schubert
Die Schnulze
Warum wir sie trotzdem lieben. Erkundungen an den Grenzen des Geschmacks.
308 Seiten · broschiert · 1. Auflage 2025
ISBN 978-3-910732-92-6
22,00 €
